Die im Alter nachlassende Hormonproduktion verursacht unliebsame Alterserscheinungen. Hier erfahren Sie mehr darüber.
Hormone sind mitverantwortlich für ein gesundes und jugendliches Aussehen. Sie sind wichtige Wachstumsfaktoren und wirken aufbauend, stärkend und verjüngend auf alle Hautschichten. Darüber hinaus beeinflussen sie die Bildung von Kollagen, die Wasserbindungsfähigkeit und Durchblutung des Gewebes sowie die psychische Stabilität.
Mit steigendem Alter lässt die Hormonproduktion nach, was sich in unliebsamen Alterserscheinungen äußert. Hauptverantwortlich für den Alterungsprozess sind die nachlassende Produktion von DHEA (Dehydroepiandrosteron), Melatonin, Wachstumshormonen (Somatotropin), Östrogenen, Progesteron und Androgenen.
"Jungbrunnenhormon"; Pre-Hormon, aus dem Geschlechtshormone gebildet werden; schaltet den Körper bei Bedarf auf Sparkurs; unterdrückt die Bildung von Stresshormonen; verlangsamt biologische Reaktionen; verstärkt Gedächtnisbrücken im Gehirn; hat schützenden und nährenden Effekt auf Nervenzellen; wirkt fettreduzierend; beugt Osteoporose und Arterienverkalkung vor
"Hormon der Schonung"; reguliert den Schlaf-Wach-Rhythmus; stärkt das Immunsystem; besitzt antioxidative Wirkung; reguliert Blutdruck und Zuckerstoffwechsel
Körper findet keine Ruhe und kann keine Reparaturmechanismen durchführen; Alkohol und Nikotin beschleunigen den Melatoninabbau
Wachstumshormone (Somatotropin)
Für das Muskel-, Knochen- und Organwachstum zuständig; wichtig für die Eiweißbildung; regt die Zellregeneration an; verbessert die Spannkraft des Bindegewebes; wird vor allem bei Hunger und bei mäßiger sportlicher Aktivität am Abend produziert sowie durch ausreichenden Schlaf
Weibliche Hormone; wichtig für Frauen und Männer; wichtig für die Sinne
Beeinträchtigung des Geschmacks- und Geruchsempfindens, schnellere Schrumpfung und Alterung der Haut, Austrocknung der Haut und Schleimhäute, schnellerer Knochenabbau, Abnahme der Libido, Depressionen
Progesteron (Östrogen)
Wichtig für den Wasserhaushalt; wichtig für die Stabilität von Venen und Knochen; wichtig für die seelische Ausgeglichenheit
Spannungsgefühl in der Brust, Ödeme, Gereiztheit
Androgene
Männliche Hormone (z.B. Testosteron); wichtig für Frauen und Männer; für die Libido zuständig
Erschlaffung des Bindegewebes, Rettungsringe an den Hüften, frühzeitige Erschöpfung, fehlende Stressresistenz, Abnahme der Libido, Wutausbrüche