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Fettsäuren

Fit durch richtiges Fett




  Fettsäuren
 • Biologischer Hintergrund 
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Eskimos sind von Herz-Kreislauf-Erkrankungen weitgehend vorschont. Der Grund: Ihre sehr Omega-3-Fettsäuren-haltige Ernährung.

Biologischer Hintergrund


Fette zählen zusammen mit den Kohlenhydraten und Proteinen zu den Hauptnährstoffen. Mit 9,1 kcal/g sind sie der Hauptenergielieferant des menschlichen Organismus, wichtiger Bestandteil der Zellmembranen und Träger fettlöslicher Vitamine.

Die Nahrungsfette bestehen aus Glycerin, das mit drei Fettsäuren verbunden ist. Die typischen Eigenschaften eines Fettes (z.B. fest oder flüssig) ergeben sich aus den unterschiedlichen Fettsäuren, die in drei Gruppen eingeteilt werden:

Gesättigte Fettsäuren: Z.B. in Butter, Kokosfett, Schmalz

Einfach ungesättigte Fettsäuren: Z.B. in Olivenöl, Rapsöl

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: Auch essentielle Fettsäuren genannt; wichtigste Vertreter sind Linolsäure (z.B. Sonnenblumenöl, Maiskeimöl, Weizenkeimöl, Distelöl) und Linolensäure (z.B. Leinöl)

Die gesättigten und einige ungesättigte Fettsäuren kann der Körper selber aufbauen oder aus Kohlenhydraten umbauen. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren müssen wir über die Nahrung aufnehmen.

Allheilmittel Omega-3


Die Linolsäure gehört zur Gruppe der Omega-6-Fettsäuren, Linolensäure zu den Omega-3-Fettsäuren. Wir brauchen beide zum Überleben. Bei der Nahrungsaufnahme ist jedoch entscheidend, in welchem Verhältnis sie zueinander stehen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine Omega-3/Omega-6-Relation von 1:1 bis ca. 1:5. In modernen Industrienationen herrscht jedoch aufgrund falscher Ernährung ein Missverhältnis von bis zu 1:50 - ein Umstand, der die Gesellschaft krank macht.

Zu den häufigsten "Volkskrankheiten", die auf den Verzehr falscher Fette zurückzuführen sind, zählen u.a. Rheuma, die Koronare Herzkrankheit, Herzrhythmusstörungen, Arteriosklerose.

Eine Ernährung, die reich an Omega-3-Fettsäuren ist, hat eindeutige herzrhythmus- und gefäßstabilisierende sowie entzündungshemmende Effekte. Sie soll die Blutfettwerte und den Blutdruck senken, das Blut flüssig halten und die Durchblutung verbessern. Diese Effekte scheinen auf die Einlagerung dieser Fettsäuren in die Zellmembran zurückzuführen zu sein.

Fisch auf den Tisch


Omega-3-Fettsäuren finden sich vor allem in:

  • Nüssen
  • Vielen fetten Kaltwasserfischen wie Lachs, Hering, Markelen, Forelle, Thunfisch
  • Vielen Pflanzenölen wie Maiskeimöl, Sonnenblumenöl, Distelöl, Weizenkeimöl, Leinsamenöl, Hanföl

Entsprechende Nahrungsergänzungsmittel sorgen für angemessenen Ersatz, sollten aber die anti-aging-gerechte Ausrichtung Ihres Grundspeiseplans nicht vollständig ersetzen.

Bringen Sie zwei- bis dreimal in der Woche eine Portion eines fetten Fisches auf den Tisch und geben Sie regelmäßig einen Schuss Omega-3-haltiges Öl ins Salatdressing. Das reicht bereits aus, um die Ernährung in punkto Fette auf Vordermann zu bringen.

 
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