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Spliss

Elendige Haarspalterei




  Spliss
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Die schönsten Frisuren verlieren an Pracht, wenn Spliss die Haare verunstaltet. Setzen Sie der ewigen Haarspalterei ein Ende!

Die lieben Mitmenschen können einem mit Haarspalterei gewaltig die Laune vermiesen. Das ist jedoch nichts gegen den Frust, den gespaltene Haarspitzen bereiten können. Zum Glück können Sie mit der richtigen Pflege etwas dagegen tun.

Was ist Spliss?


Spliss entsteht durch übermäßige mechanische und chemische Reizung der Haare. Viel Sonne, Wind, zu heiße Fönluft, Chlor- und Salzwasser, scharfkantige Kämme und Bürsten und nicht zuletzt Colorationen und Dauerwellen brechen den natürlichen Schutzfilm des Haares an den Spitzen auf. Dadurch fransen die Haarenden aus und teilen sich.

Außerdem fallen die Farbpigmente heraus, was die Spitzen ausbleicht und ausdünnt. Die zerfaserten Enden verhaken sich schließlich ineinander. Die Haare werden struppig, filzig, porös und schwer kämmbar. Lange Haare sind besonders splissanfällig.

Es gibt zwei Arten von Spliss. Entweder die Haare spalten sich in Längsrichtung und erzeugen pinselförmige Auffaserungen. Oder die Spitzen fallen büschelartig auseinander und erscheinen als kleine weiße Punkte.

Mittel gegen Spliss

Heiße Schere
Ein Spezialschnitt mit einer heißen Schere soll die Haarspitzen versiegeln und so eine absolut glatte Kante schaffen. Die Haare sind dadurch viel resistenter gegen äußere Einflüsse und verhaken sich nicht so schnell.

Pflegeshampoo und -spülung
Benutzen Sie Haarpflegeprodukte, die auf die Bedürfnisse von splissanfälligem, strapaziertem Haar abgestimmt sind. Eine Spülung nach jeder Wäsche ist bei angegriffenem Haar Pflicht.

Wählen Sie je nach Geschmack eine Spülung zum Ausspülen oder eine, die im Haar bleibt. Spülungen ohne Auswaschen haben den Vorteil, dass sie zusätzlichen Schutz beim Stylen liefern.

Haarkur
Einmal in der Woche sollten Sie Ihrem Haar eine intensive Kur für strapaziertes Haar verabreichen. Massieren Sie das Produkt sorgfältig ein. Beginnen Sie in den Spitzen und arbeiten sich langsam nach oben vor. Dadurch ist die Einwirkzeit an den kaputten Enden länger.

Bedecken Sie das Haar mit einem Handtuch oder Alufolie und lassen die Kur so lange einwirken, wie empfohlen. Wenn Sie die Kopfbedeckung vorher erwärmen, wird die Wirkung verstärkt. Anschließend gründlich ausspülen.

Haarspitzenfluid
Massieren Sie nach jeder Wäsche Haarspitzenfluid ein. Beschränken Sie sich dabei auf die Spitzen. Ansonsten wird das Haar unnötig beschwert. Haarwachs mit Pflegezusatzstoffen erfüllt denselben Zweck. Das Fluid kittet die Spitzen und beugt neuem Haarbruch vor.

Styling
Stellen Sie den Fön nicht zu heiß ein. Hitze ist purer Stress fürs Haar. Nehmen Sie zum Zusammenbinden weiche Gummis, die mit Stoff überzogen sind. Achten Sie darauf, dass das Gummi nicht zu stramm sitzt.

 
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