Reinigungs- und Pflegeprodukte bringen nichts, wenn sie nicht auf den Hauttyp abgestimmt sind. Hier eine kleine Hauttypkunde.
Die richtige Portion Pflege erhält Ihre Haut nur dann, wenn Sie Ihren Hauttyp kennen. Jede Haut hat typische Merkmale, die signifikant für den jeweiligen Typ sind.
Welchen Hauttyp Sie haben, hängt von inneren und äußeren Einflüssen ab. Das Hautbild wird geprägt durch Veranlagung, Krankheiten, Hormonschwankungen, Ernährung, Witterungseinflüsse, Umweltschadstoffe und nicht zuletzt das individuelle Pflegeverhalten.
Um eine exakte Hautbestimmung durchzuführen, ist eine professionelle Hautanalyse in einem Kosmetikinstitut erforderlich. Mit diesem kleinen Test erhalten Sie jedoch eine erste Tendenz.
Reinigen Sie Ihre Gesichtshaut mit einer Reinigungsmilch, nehmen die Reste sorgfältig ab und verwenden anschließend keinerlei Gesichtswasser oder Cremes. Lassen Sie die Haut einige Minuten ruhen und überprüfen Sie anschließend Ihr Hautbild. Ordnen Sie das Ergebnis in einen der folgenden Hauttypen ein.
Ein glänzender Ölfilm überzieht das Gesicht. Ihre Haut ist robust, ölig, fahl und großporig. Sie neigt zu Pickeln und Mitessern. Ihre Haut zeigt nur wenig Linien und Fältchen. Ist sie darüber hinaus besonders feucht, haben Sie eine fett-feuchte Haut. Hiervon sind vor allem Jugendliche betroffen. Ist Ihre Haut dagegen eher trocken und weist sich leicht lösende Fettschuppen auf, handelt es sich um fett-trockene Haut. Sie ist etwas empfindlicher und neigt nach dem Waschen zu Spannungen.
Der Glanz beschränkt sich auf die T-Zone, d.h. Stirn, Nase und Kinn. In diesen Bereichen zeigen sich die gleichen Symptome wie bei trockener Haut. Die übrigen Gesichtspartien sind eher trocken, schuppig und haben ein leichtes Spannungsgefühl. Auf der Wangenpartie sind kleine erweiterte Äderchen (Couperose).
Die Haut spannt. Sie ist rau, feinporig, spröde und leicht rissig. Außerdem juckt trockene Haut hin und wieder und reagiert empfindlich auf Temperaturveränderungen.
Spannungen und Irritationen kennzeichnen das Hautbild. Ihre Haut brennt und juckt ab und an, zeigt rote Flecken und raue und schuppige Stellen. Auf Temperaturveränderungen reagiert Ihre Haut besonders empfindlich.
Unabhängig vom Hauttyp weist reife/anspruchsvolle Haut besondere Merkmale auf. Im Alter nimmt die Talg- und Schweißdrüsenproduktion ab. Das Ergebnis ist eine zur Austrocknung neigende, empfindliche Haut, die zu juckenden Hornschichteinrissen mit Rötungen und Schuppenbildung neigt. Die Haut wirkt grau und matt, wird dünner, faltiger und bildet die sogenannten Altersflecken.